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Auf einen Blick

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© Foto: T. Schüßler

 

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Mitte April traf meine Frau einen Bekannten. „Mensch, sind Sie braun gebrannt, waren Sie verreist? –„Nein, ich war im Garten!“

In den zurückliegenden dreizehn Monaten hat jedes Mal die Durchschnittstemperatur über dem gelegen, was seit Aufzeichnung der Temperaturen als Mittelwert vorlag. Und so erleben wir keine Frühjahrs- oder Herbstübergänge mehr. Die Übergangsjacke hat ausgedient. Stattdessen geht es von winterlichen Temperaturen schnurstraks in hochsommerliche Klimazonen. Was die einen super finden, nämlich, wenn es wochenlang nicht regnet, ist für andere durchaus besorgniserregend.

 

Wie gehen wir damit um? Was ist der spezifisch christliche Beitrag in Fragen der Klimaveränderung? Die Kirchen versuchen schon seit Langem, sich mit bestimmten Aktionen auf diese Veränderungen einzustellen und vor allem Gegenmaßnahmen zu treffen. Gleichwohl sind die Regierenden offensichtlich nicht in der Lage, markant und einschneidend gegenzusteuern.

 

Wen wundert‘s? Wenn an lieb gewordenen Gewohnheiten etwas geändert würde, fände das der Wähler gar nicht witzig. Wir Menschen an der Basis sind gefragt, ob wir den Kopf in den Sand stecken wollen oder ob wir bereit sind, für eine Begrenzung des CO2-Ausstoßes unseren Teil an Verzicht zu leisten.

 

Ich bin gespannt, welchen Witterungsbedingungen wir in diesem Sommer entgegengehen. Im vergangenen Jahr hatte man hierzulande den Eindruck, man befände sich auf den Balearen. Wo und wie auch immer: ich wünsche Ihnen ein erholsamen Sommer und hoffentlich viele Mitstreiter, die für eine Bewahrung der Schöpfung eintreten!

 

Ihr/Euer Pastor Heiko Jahn

 

 

 

Bewahrung der Schöpfung... weiterführender Link zur EKD