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Fair gehandelter Honig aus unserer Region

© Foto: T. Schüßler

 

 

Durch das bewusste Nachdenken über Umgang und Verbrauch von fair gehandelten Produkten und Erzeugnissen aus der Region wollen wir einen Anstoß geben, unser Leben anders zu leben. Wir wollen motivieren, achtsamer und gegenwärtiger einzukaufen und zu essen. Wir wollen anregen, durch diese scheinbar kleinen Dinge neu über Ernährung, Arbeit und Gerechtigkeit nachzudenken.

 

 

 

 

Geleitet von dieser Grundidee wird es weiterhin Ideen und Aktionen rund um unseren FairStand in der Gemeinde geben:

 

Nachgefragt mit FairStand:

„Warum importiert Deutschland Honig? Deutscher Imkerhonig ist doch ein bekanntes Qualitätsprodukt.“


„Wir Imker in Deutschland können lediglich 20% des Bedarfs an Honig und Bienenprodukten in Deutschland decken. Der Rest wird importiert. Die Imker, die in Deutschland nach den Richtlinien des Deutschen Imkerbundes imkern, erfüllen die strengsten Auflagen und höchsten Anforderungen an ihre Erzeugnisse weltweit. Wir kämpfen um den Erhalt unseres hochwertigen Produktes. Viele Imker, die im bekannten DIB-Glas abfüllen, imkern sogar noch darüber hinaus. Bio-Zertifikate sind jedoch für kleine Imkereien unbezahlbar. In Deutschland erzeugter Honig ist inzwischen ein Luxusprodukt höchster Güte. Trotzdem geben viele Imker auf dem Land ihre Imkerei auf, weil sie keinen Absatzmarkt haben, der ihnen eine fairen Preis für ihren Honig garantiert. Importhonig ist günstiger. Oft sind sie gezwungen, ihren Honig für 1,50 EUR pro kg an große Abfüllstellen abzugeben, die ihren guten Honig mit geringer wertigem Honig mischen und als Honig aus EG- und Nicht-EG-Ländern vertreiben.“

So lautet ein Auszug der Antwort von Gesa Lahner – Imkerin, Vorsitzende Imkerverband Hamburg e.V. und Bewohnerin der Steenkampsiedlung.

Wir werden Kooperationen mit Imkern aus dem Hamburger Umland anstreben, damit wir an unserem FairStand Honig und Bienenprodukte von deutschen Imkern anbieten können.